Sarmawickel ~ Krautwickel aus Sarmakraut

21.02.2017
Schon oft habe ich in der Gemüseabteilung unseres Supermarktes eine Tüte mit einem gesäuerten Kohlkopf im Ganzen in der Hand gehabt und habe mich gefragt, was man damit wohl machen könnte. Als ich jetzt das Rezept für Kohlwickel aus eben jenem Sarmakraut gefunden habe, wurde es mir klar. Sarma heißt wohl eigentlich wickeln von Kraut jeglicher Art oder Weinblättern, also ist Sarmawickel eher doppelt gemoppelt, aber mir gefällt die Bezeichnung. Der Urspung liegt auf dem Balkan, klassisch sind die Wickel mit Hack und Reis gefüllt und oft auch noch mit Sauerkraut und Rippchen gekocht. Da mir das gar nicht gefiel, habe ich zwar Hack und Reis verwendet aber ein paar weitere Leckereien untergemischt.
Für das Sarmakraut wird Jaromakohl, ein eher platter Weißkohl, milchsauer wie Sauerkraut als ganzer Kopf vergoren und und damit haltbar gemacht.Der saure Geschmack ist gut erkennbar in den Sarmawickeln, sie sind so ganz anders anders als normale Kohlwickel.

Und das Beste an diesem Rezept ist, das es im Rahmen eines Synchronkochens mit meinen lieben Freundinnen Ina und Nicole entstanden ist. Da wir in sehr unterschiedlichen Regionen wohnen, schicken wir uns häufig 'Freßpakete' mit regionalen Köstlichkeiten zu und dieses Mal habe ich beide mit Sarmakraut versorgt. Man bekommt es bei uns bei Real und Kaufland und auch im türkischen Supermarkt habe ich es schon gesehen.

Mein Kopf hatte übrigens knapp 1,5 kg und ergab 26 Sarmawickel. Für zwei Personen eine ganze Menge, aber sie lassen sich sehr gut nochmal aufwärmen und auch einfrieren.


Zutaten für die Füllung
  • 1 Zwiebel, in feinen Würfeln
  • 2 Knoblauchzehen, in feinen Würfeln
  • 2 EL Öl
Öl in einer kleinen Pfanne erhitzen, Zwiebel und Knoblauch darin anschwitzen, bis alles glasig ist. Abkühlen lassen.
  • 300 g gemischtes Hackfleisch
  • 30 g Reis
  • 1 EL gehackte Petersilie
  • 1 Ei, Gr. M
  • Salz, Pfeffer
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 gehäufter TL Senf
  • 1 gehäufter TL Tomatenmark
  • 5 getrocknete Tomaten in Öl, gründluch abgetropft, kleingeschnitten
  • 1 TL kleine Kapern, gehackt
  • 100 g Feta, zerbröselt
Alle Zutaten mit dem Zwiebel-Knoblauch-Gemisch durchkneten und würzig abschmecken.

Vom Sarmakraut vorsichtig die einzelnen Blätter ablösen. Bei den großen Blättern die Mittelrippe flachschneiden und evtl. halbieren. Bei den kleinen Blättern ebenso die Mittelrippe flachschneiden. Die Blätter auf einem Küchenhandtuch ausbreiten und vorsichtig mit einem weiteren Küchenhandtuch trockentupfen. Blätter, die zu klein zum Füllen sind, kleinschneiden und in eine große flache Auflaufform geben. Hackmischung auf das Ende eines Krautblattes geben, einmal überschlagen, die Seiten etwas einklappen und dann aufrollen. Mit dem Schluß nach unten nebeneinander in die Auflaufform setzen.

  •  400 ml Fond (ich hatte Kalb, es geht auch Rind oder Gemüse) 
Fond über die Wickel gießen und die Form entweder zudeckeln oder mit Alufolie verschließen.  Im Backofen auf einem Rost 3 Stunden bei 160°C Umluft garen. Jetzt kann man die Wickel abkühlen lassen oder direkt weitergaren mit Guß.

Zutaten für den Guß
  • 1 gehäufter EL Butterschmalz oder Butter
  • 1 EL Paprikapulver
  • 100 g Crème fraîche
  • Flüssigkeit aus der Auflaufform
Butter in einer Pfanne schmelzen und Paprikapulver kurz darin anschwitzen. Crème fraîche und Flüssigkeit aus der Auflaufform unterrühren und über die Sarmawickel geben. Nach Belieben mit Pul Biber oder Chiliflocken bestreuen. Bei 180°C ohne Deckel oder Folie ca. 30 Minuten garen, bis die Oberfläche gebräunt ist. Wenn die Wickel komplett ausgekühlt sind, kann es auch ein paar Minuten länger dauern.


Dazu hatten wir Baguette und einen Klecks Crème fraîche.

Ina hat auch ganz tolle Sarmawickel zubereitet und mit einer thüringischen und einer orientalieschen Hackmischung gefüllt, zum ihrem Rezept geht es hier.

Lasagne mit Crème fraîche nach Jamie Oliver

16.02.2017
Lasagne mag liebe ich seit Kindertagen. Ich kann mich noch genau erinnern, wenn wir an der Adria Campingurlaub machten und dann samstags essen gingen - für mich gab es nur ein Gericht, nämlich eine Lasagne. Diese fantastischen Schichten, die so gut zueinander paßten, waren einfach nur herrlich. Bisher habe ich Zuhause Lasagne eher selten gemacht und dabei auch noch nie die Béchamel ersetzt, aber ich war wirklich erstaunt, wie lecker es mit Crème fraîche schmeckt.
Das Rezept habe ich irgendwo im www abgegriffen und leicht modifiziert, die Menge reichte genau für uns zwei und eine kleine Portion am nächsten Tag ins Büro. Natürlich könnt Ihr es vervielfachen, damit es für Eure Anzahl der Mitesser reicht ;o)


Zutaten für die Bolognesesauce
  • 2 Scheiben Bacon, in feinen Streifen oder Würfeln (oder idealerweise Pancetta)
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 EL Oregano
  • 2 Knoblauchzehen, sehr fein gewürfelt
  • 1 Zwiebel, in sehr feinen Würfeln
  • 1 Möhre, in sehr feinen Würfeln
  • 1 Stange Staudensellerie, in sehr feinen Würfeln
  • 250 g Rinderhack
  • 1 Dosen stückige Tomaten
  • 20 g Parmesan, gerieben
Bacon, Oregano und Olivenöl in einer beschichteten Pfanne, zu der es einen Deckel gibt oder einer Kasserolle anschwitzen, bis der Bacon beginnt, Farbe zu nehmen. Knoblauch, Zwiebel, Möhre und Staudensellerie dazugeben und ca. 6 Minuten anschwitzen, dabei immer wieder umrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Hack dazugeben und krümelig anbraten bis es beginnt, Farbe zu nehmen. Tomaten hinzufügen, Dose einmal mit Wasser füllen und ebenfalls zugeben. Einmal aufkochen, Hitze reduzieren (bei mir 4 von 10) und eine Stunde köcheln lassen, dabei den Deckel etwas schräg auflegen oder Lüftungsloch im Deckel öffnen, damit Feuchtigkeit verdunstet und die Sauce eindickt. Von Zeit zu Zeit umrühren. Zum Schluß nochmal abschmecken und Parmesan unterrühren.

die italienische Dreifaltigkeit
  • 9 Lasagneblätter
  • 250 g Crème fraîche
  • 80 g Parmesan, gerieben
  • 1 Tomate oder 5 Cocktailtomaten, in Scheiben
Jetzt geht es ans Schichten, Du benötigst eine Auflaufform, in der 3 Lasagneblätter nebeneinander passen.


Da hinein kommen:

1/3 der Bolognese
3 Lasagneblätter
1/3 der Crème fraîche, leicht salzen und pfeffern
1/4 des Parmesans
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1/3 der Bolognese
3 Lasagneblätter
1/3 der Crème fraîche, leicht salzen und pfeffern
1/4 des Parmesans
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1/3 der Bolognese
3 Lasagneblätter
1/3 der Crème fraîche, leicht salzen und pfeffern
1/4 des Parmesans
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Tomatenscheiben
1/4 des Parmesans


Auflaufform mit Alufolie abdecken. Bis hierhin kann die Lasagne vorbereitet und im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Backofen auf 190°C Umluft vorheizen und Auflaufform auf einem Rost auf der 2. Schiene von unten 20 Minuten backen. Dann die Alufolie entfernen und ca. 30 Minuten weiterbacken, bis alles schön blubbert und die Oberfläche goldgelb ist.

Übernacht-Semolina-Knusperbrötchen

13.02.2017
Knusprige Brötchen zum Frühstück, frisch aus dem Ofen und noch leicht lauwarm, so daß die Butter darauf schmilzt - das geht ganz einfach mit der Übernachtmethode, die ich Euch ja schon ganz oft ans Herz gelegt habe. Dieses Mal habe ich die den Teig für die Brötchen mit Hartweizengrieß zubereitet und sie auch noch damit bestreut, damit sie so richtig schön knuspern.


 Zutaten
  • 200 g Weizenmehl, Type 550
  • 150 g Dinkelmehl, Type 630
  • 150 g grober Hartweizengrieß (z.B. Semolino No. 175 von De Cecco)
  • 300 g lauwarmes Wasser 
Mehlsorten in der Knetschüssel vermischen. Wasser hinzufügen und verkneten lassen, bis das Mehl nicht mehr zu sehen ist. 20 Minuten zugedeckt stehenlassen.
  • 10 g Frischhefe
  • 2 EL lauwarmes Wasser
  • 10 g Backmalz
  • 12 g Salz
  • 1 EL Olivenöl
Hefe im Wasser auflösen und zusammen mit den restlichen Zutaten in die Knetschüssel geben. 8 Minuten auf Stufe 2 zu einem geschmeidigen Teig verkneten lassen. Zugedeckt eine Stunde ruhenlassen, dabei nach 30 und 60 Minuten einmal falten. Teig etwas plattdrücken (ca. 20 x 20 cm) und in eine flache Schüssel mit Deckel geben. Diese über Nacht zugedeckelt im Kühlschrank parken.


Am nächsten Morgen ca. eine Stunde Zimmertemperatur annehmen lassen. Arbeitsplatte mit Hartweizengrieß bestreuen und den Teig daraufkippen. Auch von oben mit Grieß bestreuen und mit einer Teigkarte oder einem Messer in gewünschte Brötchengröße teilen. Ich hätte eigentlich 12 Stück daraus gemacht, habe aber 3 Teile zusammengelassen und einen Strang daraus gedreht, das geht auch ganz wunderbar.


Pizzastein auf einem Rost auf der 2. Schiene von unten 30 Minuten auf 240°C U/O aufheizen. Wer keinen Pizzastein hat, nimmt einfach ein Blech mit Backpapier.


Brötchen draufsetzen und einschieben, auf den Boden des Backofens ein halbes Glas Wasser gießen, um Schwaden zu erzeugen. 10 Minuten backen, dann kurz die Backofentür öffnen, um den Dampf abziehen zu lassen. Brötchen mit Wasser besprühen und weitere 6 bis 10 Minuten goldgelb backen. Auf einem Rost abkühlen lassen und genießen.


Man kann auch gut kleinere Stücke abstechen z.B. als Salatbeilage mit Kräuterbutter oder für ein Buffet.

modifiziertes Rezept nach www.brotdoc.com

Zitronen-Mascarpone-Kuchen

12.02.2017
Zitronenaroma in Salat oder Kuchen mag ich unheimlich gern und kann mir heute gar nicht mehr vorstellen, daß meine Mutter zum Backen immer dieses fiese Aroma aus den Glasfläschchen nahm in den 80ern. Bio-Zitronen waren damals in unserem Dorf und auch in der nächsten Kleinstadt nicht zu bekommen; gut, daß sich das alles heute so gewandelt hat, denn nichts geht über frisch gepreßten Zitronensaft und auch der Abrieb landet bei uns immer im Rezept. Schade, daß sie es nicht mehr erlebt hat...
Für diesen Kuchen habe ich einen Becher Mascarpone verwendet, der dringend wegmußte; alternativ kann man auch Frischkäse nehmen. Er ist wunderbar saftig und bleibt das auch ein paar Tage.
 

Zutaten
  • 150 g weiche Butter
  • 240 g Zucker
  • 2 Eier, G. M
  • 200 g Mascarpone
  • Abrieb und Saft einer Bio-Zitrone
  • 250 g Mehl
  • 1 TL Weinsteinbackpulver
Butter und Zucker schaumig schlagen. Eier nacheinander zugeben, dann die Marscarpone, den Abrieb und den Saft der Zitrone; alles gründlich verrühren. Mehl mit Backpulver mischen und löffelweise unterrühren.

Backpapier in den Boden einer quadratischen Springform mit 24x24 cm einklemmen. Teig gleichmäßig darin verteilen.

Backofen auf 150°C Umluft vorheizen und Kuchen auf einem Rost auf der 2. Schiene von unten eine Stunde backen. Auskühlen lassen.


Zutaten für den Zitronenguß
  • 100 g Puderzucker
  • 2-3 EL Zitronensaft
Puderzucker zuerst mit 2 EL Zitronensaft anrühren und dann ganz vorsichtig gerade soviel zugeben, daß er gut streichfähig ist. Guß auf dem kalten Kuchen verstreichen und nach Belieben mit Zuckerstreuseln verzieren.

gefüllte Couscous-Spitzpaprika aus dem Backofen mit Tahini-Joghurt

11.02.2017
Gefüllte Paprika kennt man ja meistens mit Hack oder einer Mischung aus Hack und Reis, aber es darf bei uns auch mal komplett vegetarisch sein. Couscous ist bestens geeignet und verfeinert mit Feta, Zwiebel und Gewürzen wird darauf eine Mahlzeit, bei der man wirklich kein Fleisch vermißt.


Zutaten
  • 100 g Couscous
  • 200 g Wasser
  • 1/2 TL Salz
Wasser mit Salz aufkochen und über den Couscous gießen, zugedeckt 10 Minuten quellen lassen, dann mit einer Gabel auflockern und abkühlen lassen.
  • 2 Frühlingszwiebeln, in feinen Ringen
  • Abrieb und Saft einer halben Bio-Zitrone
  • 1 TL Sumach
  • 1 TL Pul Biber
  • 2 EL frisch gehackte, glatte Petersilie
  • 2 gehäufte EL Tomatenmark
  • 150 g Feta, zerbröselt, möglichst eine cremige Sorte
  • 20 g Parmesan (optional)
Alle Zutaten mit dem Couscous mischen und würzig abschmecken.
  • 400 g rote Spitzpaprika (3-4 Stück)
Von jeder Paprika knapp ein Drittel wegschneiden und die Kerne entfernen oder alternativ die Paprika halbieren und entkernen. Ich schneide immer ein Drittel weg, würfele das abgeschnittene Stück ganz fein und mische es noch unter den Couscous. Masse in die Paprika füllen und leicht festdrücken.

In eine Auflaufform etwas Olivenöl geben, so daß der Boden bedeckt ist. Mit Salz und Pfeffer würzen und die Paprika hineinsetzen.


Mit Alufolie abdecken und 30 Minuten bei 180°C Umluft backen. Dann die Alufolie entfernen und entweder mit Grillfunktion oder bei 200 °C ca. 5-10 Minuten backen, bis alles Farbe bekommen hat.

Dazu schmeckt und sehr gut ein Tahini-Joghurt.
  • 150 g Joghurt,mindestens 3,5 %, besser 10 %
  • 30 g Sesampaste (Tahini)
  • 1 TL Sumach
  • Saft und Abrieb einer halben Bio-Zitrone
  • Salz und Pfeffer
Alle Zutaten mischen und abschmecken. Zu den Paprika servieren.

cremiges Sonnenblumenkern-Dressing aus dem TM

10.02.2017
Ein Dressing, das ganz ohne Milchprodukte wie z.B. Schmand herrlich cremig wird? Ich konnte es mir auch nicht vorstellen, bis ich dieses Rezept ausprobiert habe und war wirklich überrascht, was die Sonnenblumenkerne bewirken. Es schmeckt süß-sauer, evtl. müßt Ihr die Menge von Essig und Zucker an Euren Geschmack anpassen. Das Dressing paßt zu grünem oder gemischtem Salat.


Zutaten
  • 40 g Sonnenblumenkerne
  • 50 g weißer Balsamicoessig
  • 50 g Olivenöl
  • 40 g Wasser
  • 2 TL mittelscharfer Senf
  • 3 TL Zucker oder Honig
  • 1 TL Salz
  • etwas Pfeffer
Sonnenblumenkerne 10 Sekunden / Stufe 10 feinmahlen. Restliche Zutaten zufügen und 10 Sekunden / Stufe 10 aufschlagen.


Leider kann ich Euch nicht sagen, ob es auch mit einer anderen Küchenmaschine funktioniert, könnte es mir aber gut vorstellen.

Schichtkohl aus dem Backofen

07.02.2017
Wer hat nicht gern Rezepte, die ohne viel Zutaten auskommen, nicht mal ein Anbraten erfordern und einfach vor sich hin im Backofen garen? Ich liebe solche Gerichte und der Schichtkohl gehört eindeutig dazu.  Weißkohl und würziges Hack wird in einem Bräter geschichtet, mit Fond übergossen und gart dann gute zwei Stunden, bevor er über Nacht kaltgestellt durchziehen kann und am nächsten Tag nur noch erwärmt werden muß. 


Zutaten
  • 1 kg gemischtes Hackfleisch oder ein anderes Hack nach Wahl
  • Salz, Pfeffer
  • 1 gehäufter EL Senf
  • 1 Tl Zwiebelpulver
  • 1 TL Knoblauchpulver
  • 1-2 EL Kräutermischung nach Wahl, ich nehme den Kräutermix von Herrmann
 Hackfleisch mit den Gewürzen durchkneten und kräftig abschmecken.
  • ca. 1,2 - 1,4 kg Weißkohl, geputz und entstrunkt gewogen, in ca. 2-3 cm großen Stücken 
  • 2 Zwiebeln, in Würfeln
Einen großen Gußbräter (ich nehme meinen Senior mit 5 l vom Möbelschweden) mit etwas Öl auspinsenseln. 1/3 des Kohls einfüllen, die Hälfte der Zwiebelwürfel drüberstreuen und die Hälfte des Hacks darüberzupfen. Wiederum 1/3 des Kohls, die restliche Zwiebel und das restliche Hack und dann das letzte Drittel vom Kohl einschichten.  


  • 400 ml Rinderfond
  • 100 ml Wasser
  • 3 gehäufte EL Tomatenmark
Fond mit Wasser und Tomatenmark verquirlen und die oberste Kohlschicht damit gleichmäßig über die oberste Kohlschicht gießen. 


Ein paar Butterflocken draufsetzen und den Deckel auflegen. Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und Topf auf einem Rost 2 Stunden einschieben. Über Nacht kaltstellen und am nächsten Tag nochmals eine Stunde bei 180°C Umluft auffwärmen.


Uns reicht dazu ein Klecks Schmand, Crème fraîche oder saure Sahne, es passen auch Salzkartoffeln dazu.
Man kann auch Spitzkohl oder Wirsing nehmen, dann verringert sich die Garzeit ein wenig, da der Kohl zarter ist.

Wer mag, kann den Sud vorsichtig abgießen, mit etwas Stärkemehl abbinden und wieder dazugießen; wir mögen es allerdings so flüssig.

Kartoffelgratin mit Parmesan

04.02.2017
Manchmal frage ich mich wirklich, warum ich als Kind eine zeitlang Kartoffeln in jeglicher Form verschmäht habe. Heute sind sie oft weniger die Beilage als der Star beim Essen, sei es als Pell- oder Backkartoffeln mit Quark, als leckere Bratkartoffen oder in einem schönen Möhren-Kartoffel-Untereinander. Dieses Gratin mit Parmesan ist schön würzig und braucht einfach nur einen grünen Salat als Begleitung, und schon steht eine leckere Mahlzeit, die sich auch noch nach Feierabend relativ schnell herstellen läßt, auf dem Tisch.


Zutaten
  • 1 Zwiebel, in feinen Würfeln
  • 2 Knoblauchzehen, gepreßt
  • 100 g Bacon, in feinen Würfeln oder Streifen
  • 2 EL Olivenöl
Alle Zutaten in einer kleinen, beschichteten Pfanne anbraten, bis es leicht Farbe nimmt. 
  • 600 g festkochende Kartoffel, geschält und in dünne Scheiben gehobelt
  • 200 g Sahne
  • 60 g frisch geriebener Parmesan
  • Salz, Pfeffer
  • frisch geriebene Muskatnuß
  • 1 gehäufter TL getrocknete Kräuter wie z.B. den Gourmet-Kräutermix von Herrman, oder z.B. Thymian oder Oregano
Zutaten mit der Zwiebel-Bacon-Mischung in einer großen Schale gründlich mischen, es sollen alle Scheiben mit der Flüssigkeit umhüllt sein; Ich mache das am Liebsten mit den Fingern und vereinzele so die Kartoffelscheiben. Scheiben in eine Auflaufform von ca. 15 x 25 cm einschichten und die restliche Flüssigkeit darauf verteilen.


Auflaufform mit Alufolie abdecken. Backofen auf 220°C U/O vorheizen und Auflaufform auf einem Rost auf der 2. Schiene von unten 20 Minuten backen. Dann die Alufolie entfernen und weitere 20 Minuten backen.
  • 40 g frisch geriebener Parmesan
Parmesan über das Gratin streuen und weitere 5 Minuten backen, bis der Käse geschmolzen und goldgelb ist.


Dazu schmeckt sehr gut ein grüner oder gemischter Salat.

Solero-Dessert

03.02.2017
Eigentlich arbeite ich nicht gern mit Tütchen, aber für dieses Dessert habe ich mal eine Ausnahme gemacht, mich ans Rezept aus dem www gehalten und Dessert-Saucenpulver und Sahnesteif benutzt.  Es schmeckte richtig lecker fruchtig-frisch und erinnert wirklich an das Solero-Eis, das ich in den 80ern sehr gern aß.
Richtig schön zu Geltung kommt es in einer flachen Glasschüssel oder Auflaufform weil man dann die einzelnen Schichten erkennen kann, ich habe es aus Transportgründen in einem Kunststoffgefäß zubereitet und deswegen gibt es auch nur ein Von-oben-Foto ;o)


Zutaten
  • 1 große Dose Pfirsiche
Pfirsiche auf einem Sieb abgießen, der Saft wird nicht benötigt. Pfirsiche in ca. 1 x 1 cm große Würfel schneiden und in einer flachen Auflaufform - möglichst aus Glas - auslegen.
  • 2 Becher = 400 ml Sahne
  • 2 Pck.Vanillezucker
  • 2 Pck. Sahnesteif
Sahne mit Vanillezucker  anschlagen, dann das Sahnesteif zugeben und steifschlagen.
  • 500 g Vanillejoghurt
Joghurt und Sahne vermischen und auf die Pfirsiche geben.
  • 600 ml Maracujasaft
  • 3 Pck. Dessert-Sauce ohne Kochen, Vanille
Maracujasaft und Saucenpulver mit einem Schneebesen kräftig verrühren, bis es eindickt. Auf dem Joghurt verteilen. Nach Wunsch noch mit Sahnetupfen oder Schokolade, z.B. Zebrarollen, garnieren.

Tepsi Böreği ~ Börek mit Salça-Rinderhack, Schafskäse und Kartoffeln

02.02.2017
Türkische Küche - ich mag sie einfach. Sicher koche ich sie nicht 100% authentisch, aber ich denke, meine Rezepte wie z.B. der bekannte Bulgursalat Kısır, die Möhren-Joghurt-Creme  Havuçlu Yoğurt Salatası oder Patlıcan Salatası, ein  Auberginen-Salat können sich auch bei türkischen Mitbürgern sehen lassen. Dieses Börek habe ich zur Fußball-EM schon einmal für einen Fernsehabend gebacken und dann doch glatt vergessen, Fotos zu machen, um es zu verbloggen.

Für alle die, die nicht so mit der türkischen Küche vertraut sind, erkläre ich noch einige Begriff.

Ein Tepsi ist ein rundes Blech, das man günstig im türkischen Supermarkt bekommen kann. Ich habe eins mit knapp 40 cm Durchmesser und es hat nur wenige Euro gekostet. Man kann auch prima Streusel-, Butter-oder Zuckerkuchen darin backen oder Fladenbrot.
Yufka ist ein ganz dünn ausgewalzter Teig, der durch das Bestreichen mit Flüssigkeit ganz weich und formbar wird. Ich nehme für mein Börek immer die runden Teigblätter, die für Börek auf dem Blech gedacht sind; die für Zigarrenbörek sind etwas kleiner im Durchmesser.
Salça besteht aus Tomaten- oder Paprikamark und Gewürzen, man kann es notfalls durch Tomatenmark ersetzen, aber Salça schmeckt einfach besser. Es gibt zwei Varianten, acı (scharf) und tatlı (mild). Ich verwende immer mild und würze dann selbst mit Pul Biber, einer Gewürzmischung mit getrockneten und zerstoßenen Chilis, das es ebenfalls in acı (scharf) und tatlı (mild) gibt. Für den Schafskäse habe ich mir den Sütdiyari Piknik Börek 40+ empfehlen lassen und finde ihn sehr lecker. Grundsätzlich geht aber auch jeder andere Sorte.


Zutaten
  • 5 Yufka-Teigblätter, rund
Zutaten für die Hackmasse
  • 500 g Rinderhack
  • 1 Zwiebel, in feinen Würfeln
  • 2 Knoblauchzehen, gepreßt
  • 3 EL Salça tatlı (mild)
  • Pul Biber
Rinderhack, Zwiebeln und Knoblauch mit etwas Öl in einer beschichteten Pfanne krümelig, aber nicht zu fein zerkrümelt, anbraten, bis es leicht Farbe bekommet. Dabei mit Salz, Pfeffer und Pul Biber kräftig würzen. Salca unterrühren, kurz mitbraten und dann nochmal kräftig abschmecken. Abkühlen lassen.

Zutaten für die Kartoffel-Käsemasse
  • 250 g festkochende Kartoffeln
  • 250 g Schafskäse
  • 2 EL glatte Petersilie, gehackt
Kartoffeln als Pellkartoffeln kochen, pellen und auskühlen lassen. Dann mit einer Gabel grob zerkleinern. Schafskäse nicht zu fein bröckeln und mit der Petersilie untermischen.

Zutaten für die Flüssigkeit
  • 500 ml Milch
  • 150 g Butter, geschmolzen und abgekühlt
  • 3 Eier, Gr. M
Alle Zutaten gründlich miteinander verquirlen.

Jetzt geht es ans Zusammenbauen:
Tepsi mit etwas neutralem Öl gründlich auspinseln. Ein Yufkablatt hineinlegen, Rand überlappen lassen; es macht nichts, wenn es leicht reißt. Mit Flüssigkeit bepinseln, der Teig soll schön weich werden, also nicht mit Flüssigkeit geizen. Ein weiteres Yufkablatt leicht knüllen und in das Tepsi komplett einlegen. Wiederum mit Flüssigkeit einpinseln, bis es weich ist und sich gut formen läßt. Ein weiteres Blatt ebenso einlegen und bepinseln. Dann die Hackmasse und die Kartoffel-Käsemasse gleichmäßig verteilen.


Zwei weitere Yufka-Blätter einlegen und jeweils bepinseln, sie müssen alle gut feucht sein. Überlappenden Rand nach innen umklappen und leicht andrücken. Mit der restlichen Flüssigkeit bepinseln.


1 Ei, Gr. M oder auch nur ein Eigelb verkleppern und die Oberfläche damit bepinseln. Mit Sesam und Schwarzkümmel bestreuen.

Backofen auf 180°C Umluft vorheizen und Tepsi auf einem Rost in der Mitte des Backofens 40 Minuten backen.


Das Börek schmeckt uns am Besten lauwarm oder kalt und eignet sich prima für eine Party, ein Buffet oder ein Picknick. Dazu paßt hervorragend ein Klecks Cacık, also Tsatsiki.

Dattel-Currycreme ~ Sultans Freude

01.02.2017
Im Netz macht diese Creme die Runde als Sultans Freude, und ich glaube, die hätte er bestimmt, wenn er sie kosten könnte. Curry mit Frucht geht irgendwie immer gut und die intensive gelbe Farbe macht den leckeren Aufstrich zum echten Hingucker.


Zutaten
  • 200 g Frischkäse (ich nehme einen sahnigen)
  • 50 g Schmand
  • 100 g Datteln, entsteint
  • 2 EL neutrales Öl
  • 1 TL Kurkuma
  • 1 TL mildes Currypulver (z.B. Good Old Mild Curry von Herbaria)
Alle Zutaten in einem hohen Gefäß mit einem Mixstab oder alternativ in einer Küchenmaschine wie z.B. ein TM zerkleinern, bis die Datteln noch ganz leicht stückig sind.
  • 1 EL Schwarzkümmel
Schwarzkümmel unterrühren (nicht mixen) und Creme mindestens 2 Stunden durchziehen lassen.

Geburtstagsbuffet 2017

31.01.2017
Wenn ich in der Arbeit etwas zum Geburtstag ausgebe, dann ordentlich. Nichts finde ich schlimmer, als sich das ganze Jahr über bei allen 'durchzufressen', um dann am eigenen Ehrentag ein furztrockenen Kuchen oder Kekse hinzustellen, die dann noch nichtmal für alle reichen. 
Meist haben die Buffets bei mir ein Motto uns so gab es in der letzten Jahren schon ein 70er-Retrobuffet zum 40., ein italienisches und ein niederländisches Buffet. Natürlich gab es auch schon das klassische deutsche Buffet mit Wurst, Käse, Mett und Brötchen, aber in diesem Jahr war mir irgendwie nach türkisch (oder zumindest türkisch angehaucht) und ich habe mir einige leckere Dinge einfallen lassen, die meine Kollegen mit viel Lob verschnabuliert haben.


Ich habe angeboten:

Tepsi Böreği ~ Börek mit Salça-Rinderhack, Schafskäse und Kartoffeln
Solero-Dessert

dazu noch Ayran und Baguette, beides selbstgekauft ;o)

Alle fettgedruckten Rezepte sind bereits im Blog und mit einem Click erreichbar, die restlichen folgen. 

Ich hatte mir die Rezepte vorher ausgedruckt, eine genaue Einkaufsliste geschrieben und dann am Sonntag nachmittag bis auf das Börek alles vorbereitet. Das Börek habe ich Montag morgen gleich beim Aufstehen zusammengebaut und in den Backofen geschoben, so daß es schön frisch und noch leicht warm war, als ich im Büro ankam. Und da ich nicht viel wieder mit nach Hause nehmen mußte, scheint es auch alles sehr gut geschmeckt zu haben ;o) 

Kokos-Mandel-Granola

24.01.2017
Müsli oder 'neudeutsch' Granola esse ich selten gekauft. Oft viel zu süß, die Flocken zu labberig... irgendwie schmeckt mir keins so richtig. Dieses Kokos-Mandel-Granola wird im Ofen goldgelb geröstet und schmeckt einfach nur gut. Als Maß dient mir ein kleiner Becher von ca. 160 ml Inhalt.


Zutaten
  • 2 Tassen kernige Haferflocken
  • 1 Tasse zarte Haferflocken
  • 1 Tasse Mandelblättchen
  • 1 Tasse Sonnenblumenkerne
  • 1 Tasse Kürbiskerne
  • 1 Tasse Kokosflocken
  • 1/2 Tasse Leinsamen (ich hatte zur Hälfte Goldleinsamen und geschroteten Leinsamen)
Alle Zutaten in einer Schüssel mischen. 
  • 1 gehäufter EL Kokosöl
  • 2 gehäufte EL cremiger Honig
Kokosöl und Honig in einem kleinen Pfanne oder einem kleinen Topf gerade soweit erhitzen, daß alles flüssig ist. Zu den trockenen Zutaten geben und untermischen, bis alles benetzt ist.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und Masse darauf gleichmäßig verteilen. Backofen auf 140°C Umluft aufheizen und 30-40 Minuten backen, bis alles goldgelb gebräunt ist. Dabei ein- bis zweimal umrühren, damit es gleichmäßig bräunt. Backpapier auf einen einen Rost ziehen und vollständig abkühlen lassen, dann in einem luftdicht verschließbaren Gefäß aufbewahren. 

Nach Lust und Laune mit Milch, Joghurt und frischen oder getrockneten Früchten genießen. Ich mag es am liebsten mit Naturjoghurt und Banane.

Nach Belieben kann man natürlich Zutaten austauschen, Nüsse hinzufügen oder zum Beispiel 2 TL Vanilleextrakt hinzufügen. Das Granola ist nur ganz leicht gesüßt, wer es süßer mag, nimmt einfach mehr Honig. Auch Zimt würde gut passen.


Rezept modifiziert nach www.schnuckbar.de

One Pot Pasta mit Hähnchen, Champignons, Paprika und Tomate

18.01.2017
Herrlich tomatig, würzig und cremig kommt diese One Pot Pasta daher. Wenn man erstmal alle Zutaten geschnibbelt hat, geht es raztfatz und ein Portion allerfeinstem Soulfood steht auf dem Tisch, die ungefähr für 3-4 Personen reicht.

Gewürzt habe ich mit Cafe de Paris von Herrmann, Ihr könnt auch jede andere Kräutermischung oder auch nur Oregano oder Basilikum nehmen.


Zutaten
  • 250 g Pasta nach Wahl, ich nehme Tortiglioni von Barilla
  • 300 g Hähnchenbrustfilet, in Streifen oder Würfeln (ich nehme gern Innenfilets)
  • 1 Zwiebel, in Würfeln
  • 1 rote Paprika, in feinen Streifen
  • 1 Fleischtomaten, in Würfeln
  • 150 g Champignons, bevorzugt braun, in Scheiben
  • 2 Knoblauchzehen, gepreßt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 gehäufter TL getrocknete Kräuter 
  • 1 gestrichener TL Salz
  • etwas Pfeffer
  • 1 gehäufter TL Hühner-oder Gemüsebrühpulver
  • 1 Becher = 200 g Sahne, aufgefüllt in einem Meßbecher mit Wasser auf 750 ml
Alle Zutaten in einen beschichteten Topf oder in eine Pfanne mit Deckel geben.


Aufkochen lassen, dann Hitze etwas reduzieren und unter gelegentlichem Umrühren ca. 12 Minuten köcheln lassen, bis die Soße eingedickt ist und die Pasta den gewünschten Gargrad erreicht hat. Je nach Pastasorte evtl. noch etwas Wasser zufügen. Wenn es zu flüssig ist, den Deckel beiseite legen und offen einkochen.
  • 50 g Parmesan, gerieben
Parmesan unterrühren, abschmecken und nach Belieben mit noch mehr Parmesan bestreut servieren.

Rosenkohlgratin mit Leberkäse und Senf-Crème fraîche-Käsehaube

12.01.2017
Wieder mal ein Rezept, bei dem man gern alles im Namen unterbringen möchte, was es so schmackhaft macht. Aber ich finde, es muß auch alles rein, denn einfach nur Rosenkohlgratin wird diesem leckeren Gericht nicht gerecht.
Den Leberkäse kann man ganz flexibel durch Kasseler oder Bratwurst ersetzen, aber es sollte schon etwas Deftiges sein.


Zutaten
  • 2 EL Öl
  • 2 Scheiben (ca. 300 g) Leberkäse, in  2 x 2 cm großen Würfeln
Öl in einer beschichteten großen Pfanne, am Besten einer Wokpfanne, erhitzen und den Leberkäse darin rundherum anbraten. Herausnehmen und in einer Schüssel beiseite stellen.
  • 400 g Rosenkohl, geputzt gewogen, je nach Größe halbiert oder geviertelt
  • 3 mittelgroße Kartoffeln, geschält, in 1 x 1 cm großen Würfeln
  • 100 - 125 g Bacon, in Streifen oder Würfeln
  • 1 Zwiebel, in feinen Würfeln
Bacon in der Pfanne knusprig anbraten und herausnehmen. Rosenkohl, Kartoffeln und Zwiebeln hineingeben und unter gelegentlichem Rühren braten, bis der Rosenkohl noch leicht Biß hat, aber alles schön Farbe hat; dabei leicht salzen und pfeffern. Mit dem Leberkäse und der Hälfte des Bacons mischen und in eine Auflaufform geben; ich nehme eine Tarteform mit 26 cm Durchmesser.


Zutaten für die Haube
  • 150 g Crème fraîche
  • 1 EL grober Senf
  • 1 EL mittelscharfer Senf
  • 1 Prise Zucker
  • 1 gestrichener TL Salz
  • etwas Pfeffer
  • 1 EL gehackter Dill oder andere Kräuter nach Wahl
  • 100 g grob geraspelter Käse, z.B. Gouda
Alle Zutaten vermischen und in Klecksen auf die Rosenkohlmischung geben, darüber den restlichen Bacon verteilen.


Im Backofen bei 180°C Umluft ca. 20 Minuten backen, bis die Haube schön zerläuft, danach kurz den Grill zuschalten, bis es goldgelb ist. 
Man kann das Gericht auch gut vorbereiten und kaltstellen; dann dauert die Backzeit ungefähr 5 Minuten länger.

Linseneintopf mit Tomate à la Volker

11.01.2017
Dieses Rezept gibt es schon seit 2014 auf meinem Blog, aber heute bekommt es endlich mal bessere Bilder. Bevor wir im März 2014 zu einer großen Geocache-Runde aufgebrachen, hat uns unser Freund Volker aka V mit diesem Linseneintopf verwöhnt. Eigentlich alles altbekannte Zutaten und übliche Verdächtige für Linseneintopf, bis auf eine: passierte Tomaten in dieser Verbindung war mir neu. Der Eintopf ist dadurch so richtig rund und lecker und ohne Nachschlag steht bestimmt keiner vom Tisch auf.


Zutaten
  • 1 Bund Suppengrün (Möhren, Lauch, Sellerie), in feinen Würfeln
  • 2 EL Olivenöl
  • 1 TL Salz
  • 1 l kräftige Gemüsebrühe
  • 350 g festkochende Kartoffeln, in kleinen Würfeln von ca. 1 cm Kantenlänge
  • 1 Flasche Tomatenpassata, ca. 680 g
  • 250 g Tellerlinsen
  • 4 Mettenden, in Scheiben
  • 1 EL Senf
  • Petersilie aus dem Suppengrünbund, fein gehackt
  • etwas Apfel- oder Balsamicoessig
Olivenöl in einem großen Topf erhitzen, Suppengemüse mit Salz darin anschwitzen. Mit der Brühe ablöschen und die Kartoffelwürfel, Mettenden und Linsen zufügen. 20 Minuten köcheln lassen, dann die Passsata zugeben. Weitere 30 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen weich sind. Evtl. noch etwas Wasser nachgeben, ich habe die Tomatenpassataflasche dazu mit einem Schuß Wasser ausgespült. Der Eintopf sollte schön rund sein. Die Linsen brauchen nicht eingeweicht zu werden; evtl. brauchen sie aber etwas mehr Garzeit als von mir angegeben.
Senf unterrühren, mit Salz, Pfeffer und einem Schuß Essig abschmecken.

Am Besten schmeckt der Eintopf aufgewärmt mit einem Klecks Saure Sahne, Schmand oder Crème fraîche.

Volkers Tip:  etwas frischen Rosmarin oder Thymian mitkochen gibt einen ganz besonderen Geschmack.